Programm 2017

der Ticketvorverkauf startet am 29. Mai

Hinweis: Laden Sie das Programmheft per Klick auf das Bild als pdf herunter.

Fr 28.07. 20:30
Meret & The Tiny Teeth - Meret Becker en Concert

Le Grand Ordinaire

Meret Becker, die große Schauspielerin, Komponistin und Sängerin, entführt uns mit faszinierenden musikalischen Bildern in die Welt des Zirkus: Sie verwandelt sich in eine Artistin, die singt, spielt und ihre Band The Tiny Teeth in die romantisch-schräge Akrobatik und Clownerie mitnimmt.

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Zirkuszauber

Meret Becker, die große Schauspielerin (in den letzten Jahren wahrscheinlich am bekanntesten als Berliner Tatort-Kommissarin), ist seit langem ebenso als Komponistin und Sängerin international unterwegs und auch in diesem Bereich immer für eine Überraschung gut. Ihre verträumte Lyrik beeinflusste eine ganze Generation von jungen Frauen, die deutsche Lieder singen. Ihre Verwandlungskunst reicht von zart und zerbrechlich bis frech und frei heraus. Von gehaucht bis volle Kraft voraus.

"Le Grand Ordinaire" ist eine Collage aus musikalischen Bildern und surrealen Liedern, die von Reisenden erzählen. Die Sehnsucht nach dem miteinander Weglaufen, Aufbruch, Flucht - innen wie außen, das niemals Ankommen, die Angst vor dem Fremden & Angst vor dem Fremdsein...

Wiederkehrendes Thema ist ein Zirkus, eben "Le Grand Ordinaire", der sich wie eine vage Erinnerung, seinen Weg bahnt. "Der Zauberer macht Tricks, zaubern tut das Publikum.", sagt Meret. Was zunächst wie eine kitschige Behauptung klingt, ist eine Tatsache. Der Zauberer manipuliert Gegenstände und nutzt die menschlichen Wahrnehmungsschwächen aus. Für das Publikum aber können Dinge im Raum schweben, verschwinden, wiederkommen und vieles mehr. Der Zuschauer ist der eigentliche Zauberkünstler.

Diese Fähigkeit will Meret nutzen und bringt, gemeinsam mit ihrer Band "The Tiny Teeth", musikalische Bilder auf die Bühne, vergleichbar mit einem Soundtrack zu einem inneren Film. Der besteht zum einen aus Miniaturen, die wie aus einer Spieldose oder in einer Schneekugel musiziert klingen. Hier wird vor allem das romantisch-bizarre Instrumentarium von Musikclowns verwand: Spieluhr, Kinderklavier, Glasharfe und Singende Säge.

Im Gegensatz dazu stehen scheppernde Songs, die mit Bläsersatz, Banjo, Akkordeon, Archtop-Gitarre & Schlagwerk instrumentiert sind. Sie erzählen von den Seemännern unter den Bühnenmenschen, die alle Sprachen sprechen, gern auch gleichzeitig und die mit voller Kraft auf die Klippen zu halten, aufrecht stehend, mit wirrem Haar. Und das Zelt knarzt und ächzt wie ein sinkendes Schiff, aber nicht eine einzige Ratte geht von Bord, denn es riecht -nein- stinkt nach Abenteuer.

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Aftershowparty:
Señores Hackmann & Brezmann (Langspielzimmer Records)

VVK € 25,-     AK € 28,-
Sa 29.07. 20:00
Alpargata

Alpargata kommen aus Madrid spielen Rumba, Cumbia, Afrobeat, Prog Rock und Swing. Aus diesem wilden Mix zaubern sie ihren ganz eigenen freakadelischen Sound. Ihre rauschenden Live Shows stecken voller Überraschungen.

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Rumba-Cumbia-Jazz-Punk

Alpargata musikalisch einzuordnen ist eine unlösbare Aufgabe. Die siebenköpfige Band aus Madrid lässt sich besser über ihre Attitude beschreiben, als über irgendein Label. Die Wurzeln tief im Feuchtgebiet der Fusion, ist es ihnen gelungen, Rhythmen und Stile mit Respekt vor klassischen Formen zu mischen, sie dann aber wieder komplett auseinanderzunehmen und neue Sounds zu kreieren.

2005 gegründet, haben Alpargata bisher vier Alben veröffentlicht, auf denen sie ihrer Lust am Spiel immer wieder neu nachgehen. Sie verwandeln Rumba, Cumbia, Afrobeat, Prog Rock und Swing in ihren ganz eigenen freakadelischen Sound. Dazu kommen Texte voller poetischer Anarchie und absurdem Humor.

Alpargata sind Jazz und Punk zugleich, aber sie pfIegen auch die Singer/Songwriter-Kunst mit großer Freude. Und zwischendrin spielen sie faszinierende Instrumentalstücke. Diese Band muss man von ganz nah erleben: Ihre rauschenden Live Shows stecken voller Überraschungen.

La Chiva Gantiva

Afro-kolumbianische Rhythmen, Rock, Afrobeat und Funk – La Chiva Gantivas kraftstrotzender Sound lebt von umwerfender Live-Energie mit ordentlich Punk-Attitüde. Es gibt aber auch Songs, in denen die Band traditionelle Percussionmuster in Kombination mit allen möglichen neuen Sounds austestet.

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Gogol Bordello trifft Manu Chao

Ursprünglich wurde La Chiva Gantiva von drei jungen Studenten, allesamt Percussionisten, in Brüssel gegründet. Ihr Ziel war es zunächst, ihren kulturellen Wurzeln in Kolumbien zu folgen, aber schnell kamen auch afro-kolumbianische Rhythmen und andere Musikstile wie Rock, Afrobeat und Funk in ihre Musik.

Bald darauf stießen vier weitere Musiker aus Belgien, Frankreich und Vietnam dazu. Die explosiven und mitreißenden Auftritte der Band führten zu Tourneen und Auftritten in der ganzen Welt u.a. bei SXSW, in New York, Los Angeles und Miami, WOMAD, dem London Jazz Festival, dem River Of Music Festival während der 2012er Olympischen Spiele und dem Fusion Festival.

Nun haben sie im Frühjahr ihr drittes Album veröffentlicht und gehen damit nochmal auf ein ganz neues Level. Der kraftstrotzende Sound lebt von La Chiva Gantivas unglaublicher Live-Energie mit ordentlich Punk-Attitüde und ihrem Fundament Rock/Afrobeat mit übermütig-durchgeknallten Bläser-Riffs. Es gibt aber auch Songs, in denen die Band traditionelle Percussionmuster mit allen möglichen neuen Sounds austestet.

„...frenetic carnival-punk racket that detonates like a Molotov cocktail of rock, rap, soul and ferociously funky Latin rhythms.”
(The Times)

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Aftershowparty:
KOOKOOMUSIC & Stefan von Eberz

VVK € 22,-     AK € 25,-
So 30.07. 14:00
Herbert & Mimi

Allein Daheim

Herbert und Mimi sind allein daheim. Eigentlich sollten sie schlafen. Aber das Sandmännchen ist schon wieder fort, und um müde zu werden, spielen die beiden ein Spiel... und dann noch eins... Ein hinreißendes Clowntheater für alle ab 4 Jahren.

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Rambazamba!

Kaum ist die Katze aus dem Haus, feiern die Mäuse eine Party!

Herbert und Mimi sind allein daheim. Eigentlich sollten sie schlafen. Aber das Sandmännchen ist schon wieder fort, und um müde zu werden, spielen die beiden ein Spiel. Und dann noch ein Spiel. Und entdecken dabei die Freude des Gewinnens und das Leid des Verlierens. Und plötzlich ist nichts mehr so wie es sein sollte. Das totale Chaos. Doch mit Hilfe des Publikums richten sich Herbert und Mimi im Durcheinander so ein, dass die Welt wieder in Ordnung ist.

Herbert und Mimi kommen aus Österreich und machen hinreißendes Clowntheater für Kinder. Letztes Jahr haben sie das kleine und große Publikum in Isny so begeistert, dass wir sie dieses Jahr gleich wieder mit einem neuen Stück eingeladen haben.

Familientheater für alle ab 4 Jahren.

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VVK/Tageskasse € 5,-

VVK nur über Theaterfestival Isny

So 30.07. 20:30
„Der varreckte Hof“

Eine „Stubenoper“ von Kabarettist und Musiker Georg Ringsgwandl in der Inszenierung des Münchner Lustspielhauses. Verwicklungen, Verstrickungen und unerwartete Begegnungen – dieses Stück bietet witziges, deftiges, scharfes und auch kritisches Bauerntheater der zeitgenössischen Art.

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Musikalische Moritat

Georg Ringsgwandl, dem Paradiesvogel unter den Kabarettisten und Liedermachern, waren Konventionen und Genre-Grenzen immer schon egal. Vor einigen Jahren hat er eine „Stubenoper“ geschaffen – witziges, deftiges, scharfes und auch kritisches Bauerntheater der zeitgenössischen Art. In der Inszenierung des Münchner Lustspielhauses kommt „Der varreckte Hof“ nun nach Isny.

Zum Inhalt: Eine alte Bäuerin lebt einsam auf ihrem Hof vor sich hin. Die Tochter ist Lehrerin, der Sohn arbeitet als Manager in der Industrie, der Mann vor langer Zeit gestorben. Die alte Frau merkt, dass ihre Kräfte schwinden, der Hof verkommt und kein Enkel in Sicht ist. Bei einem Besuch auf dem Hof bemerkt der Schwiegersohn, dass die Mutter wirres Zeug redet. Irgendjemand muss sich um sie kümmern, aber niemand hat Zeit. Da hört er von einer Ukrainerin, die sich um eine Aufenthaltsgenehmigung bemüht. Svetlana erscheint auf dem Hof und bringt die eingefahrenen Verhältnisse ins Wanken.

Mit: Andreas Bittl, Markus Baumeister, Sebastian Edtbauer, Silvia Maria Jung, Kathrin Anna Stahl. Regie: Steffi Baier. Musikalische Leitung: Titus Waldenfels. Regieassistenz/Produktionsleitung: Isabel Kott. Bühnenbild: Jörg Brombacher. Kostüme: Claudia Karpfinger. Kostümassistenz: Kathi Schmidt. Technik und Licht: Martin Hermann.

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VVK € 22,-     AK € 25,-
Mo 31.07. 20:00
Melodie.Cecchini.Company

On Dirait, Qu‘on Serait...

Ein modernes Tanzstück über das Wünschen und das Träumen. Kindheit und Erwachsensein – was wäre, wenn man die Leichtigkeit des Kindseins und die Werte des Erwachsenseins in einer Person vereinen könnte? Eine Performance, die fordert und überrascht.

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„Was wäre, wenn...?“

Ein modernes Tanzstück über das Wünschen und das Träumen. Kindheit und Erwachsensein – was wäre, wenn man die Leichtigkeit des Kindseins und die Werte des Erwachsenseins in einer Person vereinen könnte? Diesem ewigen Wunsch nähert sich die französische Tänzerin und Choreographin Melodie Cecchini in ihrem fünfköpfigen Ensemble – frech, erfrischend und herausfordernd.

Im Rahmen eines Gastaufenthalts im Kemptener Kari.Tanzhaus hat Cecchini dieses Stück zusammen mit den international renommierten Tänzer*innen Ines Massoni, Prisca Gloanec, Gaetan Boschini und Julien Ramade entwickelt. So ist eine faszinierende Choreographie entstanden, ein Tanz zwischen Spontaneität und Überlegung, zwischen Spiel und Verantwortlichkeit, zwischen Launenhaftigkeit und Gerhorsam – eine Performance, die fordert und überrascht.

„On Dirait Qu‘on Serait“ ist eine KARI.TANZHAUS.production gefördert durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz e.V. Bezirk Schwaben.

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VVK € 17,-     AK € 20,-
Mo 31.07. 21:30
Poetry Slam

10 Jahre Poetry Slam beim Theaterfestival: Ein Mikro, sechs Minuten Sprechzeit und ein Line-Up der Spitzenklasse, dazu Wehwalt Koslovsky, Slammer der ersten Stunde, als Kult-Slam-Moderator.

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10 Jahre Wortgefechte

Das Setting zum 10-jährigen Jubiläum steht: Ein Mikro, sechs Minuten Sprechzeit und ein Line-Up der Spitzenklasse, dazu Wehwalt Koslovsky, Slammer der ersten Stunde, als Kult-Slam-Moderator.

Das Line-Up ist – wie es sich für ein Jubiläum gehört - „von und zu“. Der letztjährige Sieger des Isnyer Slams, Daniel Wagner aus Lörrach, stellt sich wieder dem Wettbewerb. Außerdem dabei: Sven Kemmler aus München, der bayerische Poetry Slam Meister von 2015, und Noah Klaus aus Berlin, gewann 2014 die Berlin-Brandenburg-Meisterschaften im Poetry Slam. Aber auch drei Poetry Slammerinnen sind mit von der Partie: Monika Mertens aus Hamburg, sie bestritt bereits 195 Slams, Filo Null aus Mannheim, stand 2016 im Finale der Deutschsprachigen Poetry-Slam Meisterschaften, und Rhea Seleger aus Zürich, die an den Schweizermeisterschaften im Poetry Slam 2017 teilnahm.

Gebattelt wird nach dem K.O.-System, das heißt immer zwei Slammer gegeneinander bis es zum heißen Finale kommt. Dabei ist das Themenspektrum so vielfältig wie das Leben selbst. Das Publikum entscheidet über Sieg oder Niederlage. Am Ende kürt es den besten Slammer des Abends – doch keiner geht als Verlierer von der Bühne, denn Dabeisein ist alles!

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VVK/Abendkasse € 6,-

VVK nur über Theaterfestival Isny

Di 01.08. 20:30
Konstantin Wecker

Poesie und Widerstand

Sein Name und seine Stimme rütteln wach. Seit über vier Jahrzehnten zählt Konstantin Wecker zu den bedeutendsten deutschen Liedermachern. Anlässlich seines 70sten Geburtstags kommt Wecker mit hochkarätiger Band nach Isny.

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Ich wollte immer Liebeslieder schreiben...

Sein Name und seine Stimme rütteln wach. Seit über vier Jahrzehnten zählt Konstantin Wecker zu den bedeutendsten deutschen Liedermachern. Anlässlich seines 70sten Geburtstags kommt der Musiker, Autor und Schauspieler mit hochkarätiger Band nach Isny.

70 Jahre Ungehorsam – genug war ihm eben nie genug, wenn er im Lauf seiner Karriere zu träumerischen Liebesflügen ansetzte, durch stürmische Zeiten ging, sich Revolte gestattete, liedestoll, wütend, zärtlich, inwendig warm und immer auch uferlos war. Jetzt, wo die soziale Kälte wieder grölend Einzug feiert in Europa und in Deutschland, wehrt sich der Liedermacher nicht mehr so stark wie noch in den 70er- und 80er-Jahren dagegen, ein politischer Liedermacher zu sein: „Ich wollte immer Liebeslieder schreiben. Schon als 18-Jähriger, als ich begonnen hatte, meine Gedichte zu vertonen. Doch meine immer stärker werdende Wut über Neid, Hass und Profitgier zwingen mich dazu, mich mehr denn je einzumischen.“

Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Programm dabei. Die begnadete Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik, als auch in der Popwelt zuhause ist, steht seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne. Ebenso der österreichische Ausnahme-Gitarrist Severin Trogbacher. Zudem darf man sich auf erlesene Gastmusiker freuen.

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VVK € 39,-     AK € 42,-
Mi 02.08. 20:00
Kofelgschroa

Bayerisch-österreichisches Doppelkonzert: Kofelgschroa, die Band aus Oberammergau, machen Volksmusik der zeitgenössischen Art: abgedreht und verträumt, mal minimalistisch, mal dadaistisch-komisch.

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Dialektisch I

Kofelgschroa haben vor zehn Jahren mit traditioneller Volksmusik begonnen. Nach einer Pause kam der Neustart. Micha Acher von The Notwist wirkte als Produzent am Debutalbum „Kofelgschroa“ (2012) mit, und die Band wurde schnell überregional erfolgreich. Mit dem Instrumentarium einer halben Blaskapelle, ergänzt durch Akkordeon, Orgel, Zither und Klanggeschepper, einem Sprachmix aus Dialekt und Hochdeutsch, mit unverstellten Blicken in die ungesehensten Alltagswinkel haben sie es geschafft, ihren ganz eigenen Kosmos in die Welt hinauszutragen.

Ob nun die Wäsche an der Sonne trocknet, der kleine Bub Ball mit der Hauswand spielt, oder Oberammergau zum nicht enden wollenden Mantra wird – das was gesagt werden will und muss, umgarnt und fesselt uns als Zuhörer und zaubert Bilder in unseren Kopf, die gepaart mit wunderschönen Melodien zum Sog werden und einen tagelang begleiten können. Das Dadaistisch-Komische, der Minimalismus und die Einfachheit, das Abgedrehte und Verträumte, das sind Kofelgschroa, die Band aus Oberammergau.

Und so sehen es die Nicht-Bayern: „Es gibt nix und niemanden, der klingt wie Kofelgschroa. Die Band aus Oberammergau zählt mit ihrem repetitiven Bayern-Krautrock, der Dub, Morricone und Elektro gefressen zu haben scheint, dabei ganz ohne perkussive Elemente auskommt, zum Ergreifendsten was die Popmusik der vergangenen Jahre hervorgebracht hat.“
(FAZ)

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Voodoo Jürgens & Die Ansa Panier

Voodoo Jürgens aus Wien, der neue King der Strizzis mit den schwarzhumorigen Texten, hat so viel Schmäh wie schon lange keiner mehr.

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Dialektisch II

Liedermacher waren in Österreich immer schon cooler als anderswo. Im Nachbarland werden die Grenzen zwischen Pop und Singer/Songwriter/Chanson nicht so streng gezogen. Und dann ist da noch der Schmäh-Faktor. Voodoo Jürgens, der neue King der Strizzis mit den schwarzhumorigen Texten, hat so viel davon, wie schon lange keiner mehr. Nach Isny kommt er mit seiner Band Die Ansa Panier.

Hier steht die alte Mär von Wien und vom Tod, von den leichten Mädchen, dem Wein und der Dekadenz noch einmal neu auf – in 80er Jahre Klamotten, mit Ludenfrisur und Goldkettchen. Voodoo Jürgens singt in der Sprache in der er spricht, denkt, träumt und Dinge erlebt. Sein Debutalbum „Ansa Woar“ (2016) schoss sofort auf Platz 1 der österreichischen Albumcharts.

Voodoo Jürgens Vorbilder sind Dylan, Leonard Cohen, Tom Waits und durchaus auch krachigere, spätere Sachen wir The Libertines (mit deren Pete Doherty ihn eine auf wechselseitigem künstlerischen Respekt beruhende Freundschaft verbindet). Es sind aber auch die Beat-Poeten der Fünfziger. Er zeigt Respekt für Ambros, Danzer, Hirsch, und dann sind da natürlich die Freundschaften zu einigen Protagonisten des heutigen Wiener Pop-Wunders (Wanda, Der Nino aus Wien; auch Ja, Panik, die quasi als seine Backingband bei „Heite grob ma Tote aus“ fungieren).

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Aftershowparty:
Sandro De Nobili & Manu Schill, Augsburg

VVK € 25,-     AK € 28,-
Do 03.08. 14:00
„Sag mal...“

In „Sag mal...“ treffen sich zwei Tänzer und ein Musiker – und haben erstmal keine Sprache, mit der sie sich verständigen können. Was macht man, wenn man nicht miteinander reden kann? Ein zart-poetisches und auch sehr humorvolles Tanztheaterstück für Kinder von 2 bis 6 Jahren.

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Sprache ohne Worte

In „Sag mal ...“ treffen sich zwei Tänzer und ein Musiker – und haben erstmal keine Sprache, mit der sie sich verständigen können. Was macht man, wenn man nicht miteinander reden kann? Da sind am Anfang kleine Laute und Geräusche. Dann helfen Gesten, Mimik, Melodien, Bewegungsabfolgen oder einzelne Worte den drei Bühnenfiguren dabei, sich zu verstehen – oder eben nicht.

Die drei Spieler*innen wollen verstehen und wollen verstanden werden. Aber da gibt es natürlich jede Menge Missverständnisse. Lustvoll und spielerisch erkunden die Drei, wie sie Sprach- und Kommunikationsbarrieren überwinden können. Das junge Publikum identifiziert sich schnell mit denen, die da auf der Bühne „Sprache lernen“. „Sag mal...“ begeistert mit seiner zart-poetischen Atmosphäre, seinem Humor und seiner außergewöhnlichen künstlerisch-spielerischen Qualität.

„Sag Mal...“ ist ein Tanztheaterstück der Choreographin, Tänzerin und Soundpainterin Ceren Oran. Mit Roni Sagi (Tanz/Schauspiel) und Tuncay Acar (Musik). Bühne und Kostüm: Sigrid Wurzinger.

Für Kinder von 2 bis 6 Jahren.

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VVK/Tageskasse € 5,-

VVK nur über Theaterfestival Isny

Do 03.08. 20:00
Sigi Zimmerschied

„Der siebte Tag – ein Erschöpfungsbericht“

Kabarettist und Schauspieler Zimmerschied schlüpft in die Rolle des Beraters und „Schöpfungsassistenten“ Engelbert „Berti“ Erz, dem wir es zu verdanken haben, dass Gottvater nach reichlich chaotischen sieben Tagen Genesis nicht gleich wieder alles kaputtgehauen hat.

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Genesis auf bairisch

Schon in seinem ersten Kabarettprogramm „Die Himmelskonferenz“ (1975) ließ Sigi Zimmerschied darüber aus, wie es drunter und drüber geht bei Gottvater und seinem Personal. Damals folgte eine Anklage wegen Gotteslästerung, heute hat er solche Konsequenzen wohl eher nicht mehr zu befürchten.

In seinem aktuellen Stück „Der siebte Tag – ein Erschöpfungsbericht“ beleuchtet er erneut den Himmel aus bayerischer Sicht, und diesmal ist die Schöpfung an der Reihe. Zimmerschied schlüpft in die Rolle des Beraters und „Schöpfungsassistenten“ Engelbert „Berti“ Erz, dem wir es zu verdanken haben, dass Gottvater nach reichlich chaotischen sieben Tagen Genesis nicht gleich wieder alles kaputtgehauen hat.

Zimmerschied war immer schon viel mehr als der klassische Nummernkabarettist. Auch dieses Programm ist ein richtiges Bühnenstück, das er mit Verve und verblüffender Verwandlungskunst als dichten Monolog inszeniert. Zimmerschied beweist wieder einmal seine Qualität als Schauspieler, Autor – und Philosoph.

„Ein Meisterwerk der satirischen Hochkomik“ (Süddeutsche)

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VVK € 22,-     AK € 25,-
Do 03.08. 22:00
Son Con Ron

Salsa Livekonzert im Gastrozelt

Son Con Ron, die international besetzte Salsaband aus Freiburg mit Anichi und Pablo Perez, spielt auf zum Tanz.

Eintritt frei
Fr 04.08. 20:00
Too Many Zooz

Too Many Zooz, die Brasshouse-Sensation aus der New Yorker U-Bahn, sorgen seit ihrem umwerfenden Album „Subway Gawdz“ international für Furore. Ihr Sound ist eine wilde Mischung aus Jazz, Funk, Brass, Dub und Techno, der überall das Publikum ausflippen lässt.

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Brass tanzen!

Too Many Zooz, die Brasshouse-Sensation aus der New Yorker U-Bahn, gehören zwar noch zu den Newcomern, trotzdem hat das Trio schon für viel Furore gesorgt. Die New York Post hält sie etwa für „das heißeste Teil in der New Yorker Musikszene“. Sogar mit Beyoncé haben sie schon zusammengearbeitet.

Bekannt wurden Leo Pellegrino (Baritonsaxophon), Matt Doe (Trompete) and David „King of Sludge“ Parks (Drums) durch ein YouTube-Video von einer ihrer spektakulären Subway-Performances am Union Square in Manhattan, das mit Millionen Klicks schnell zum viralen Hit wurde. Mit „Subway Gawdz“ haben sie im letzten Jahr ein umwerfendes Debutalbum vorgelegt.

Ihr Sound ist eine wilde Mischung aus Jazz, Funk, Brass, Dub und Techno, der überall das Publikum ausflippen lässt – sowohl auf internationalen Festivals wie Colors of Ostrava, Glastonbury, Paléo Festival und Pohoda Festival als auch in Clubs wie dem legendären Jazz Café in London, dem Brooklyn Bowl in New York City und bei ihrer restlos ausverkauften Deutschland-Premiere im Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln.

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Support: 9bar

9bar, die neue Brass-Sensation aus dem Allgäu, eröffnen den Abend.

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Pop, HipHop und Funk werden durch Improvisation und jazzige Einflüsse bereichert und zu einem kraftvollen Mix aus Pop- Brass, UrbanBrass und Riot Jazz verbunden. Fetter Sound garantiert!

Aftershowparty:
Elektronischer Unterhaltungsabend goes Theaterfestival

VVK € 17,-     AK € 20,-
Sa 05.08. 12:30
Workshop-Präsentationen

im großen Zelt

Unsere Workshopteilnehmer präsentieren neu Erlerntes von und für groß und klein.

Präsentationen aus den Workshops für

  • Kinder: ab 12:30 Uhr
  • Erwachsene ab 17:00 Uhr

Eintritt frei
Sa 05.08. 20:00
Theatre Du Pain

Das Tamtam der Leidenschaften

Theatre du Pain machen keine Comedy, sondern eine furiose Mischung aus NeuDada, Barocktheater, philosophischem Kabarett und Rock‘n‘Roll-Show. In ihrem neuen Programm spielt das Trio drei ergraute Erben eines ehrwürdigen Frankfurter Bankhauses. Endlich mal ein Rahmen, in dem sie ihre Seriosität voll ausspielen können...

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Der Albdruck des Paradoxen

Die Schauspieler und Musiker Mateng Pollkläsener, Hans König und Wolfgang Suchner machen keine Comedy – ihre Programme sind eine furiose Mischung aus NeuDada, Barocktheater, philosophischem Kabarett und Rock’n’Roll-Show.

In ihrem neuen Programm spielt das Trio drei ergraute Erben eines ehrwürdigen Frankfurter Bankhauses. Endlich mal ein Rahmen, in dem sie ihre Seriosität voll ausspielen können. Hobbymäßig überfallen sie jedoch nach Dienstschluss maskiert die Filialen ihres eigenen Unternehmens. Die akkurat geplanten Beutezüge, die ihre fest verschweißten Lebensgleise auf genussvolle Weise erbeben lassen, gefährden alsbald das Unternehmen. Insbesondere dann, als die schöne Ethnologiestudentin Penelope sie zufällig dabei beobachtet, entlarvt und ein subtiles Cohen-Brüderhaftes-Erpressungsspiel abzieht...

„Wenn mit den Mitteln der Sprache vor ihrem endgültigen Versagen noch ein letztes Wort über das Theatre du Pain gesagt werden darf, dann kann es nur eines geben: Großartig!“ (Göttinger Tageblatt)

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danach große Abschlußparty mit DJ Roman im Gastrozelt

VVK € 19,-     AK € 22,-
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